VR/AR zur Produktpräsentation

Die Art der Produktpräsentation hat maßgeblichen Einfluss auf den Verkaufserfolg. Mit Virtual und Augmented Reality eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten Interessenten zu begeistern. Nutzen Sie Head-Mounted Displays, oder errichten Sie eine CAVE, um Kunden in andere Welten zu entführen. Begeistern Sie ein ganzes Publikum mit 3D Projektionen. Mit AR-Brillen, Tablets, oder Smartphones eröffnen Sie Fenster in neue Dimensionen.

Wann solche Methoden eingesetzt werden sollen, hängt immer von der konkreten Situation ab. Um die Situation besser einschätzen zu können, zeigen wir hier einige Anwendungsbereiche auf:

Emotionen wecken

Mit Hilfe von Virtual Reality wird eine, von der aktuellen Umgebung, vollständig unabhängige Welt kreiert. Das gibt absolute Kontrolle darüber, wie und wo das Produkt präsentiert wird. Man kann genau die Stimmung erzeugen, die zum Präsentationsobjekt passt.

Fakten präsentieren

Zusätzlich zum Produkt können Daten, wie beispielsweise Funktionen, Verarbeitungsdetails, Inhaltsstoffe oder Aufbau von Interesse sein. Solche Informationen können mit Augmented Reality direkt am Produkt eingeblendet werden. Selbst normaler Weise nicht sichtbare Elemente können hier visualisiert werden und ermöglichen so ein tieferes Verständnis. Wenn man dafür eine Brille, wie zum Beispiel die HoloLens einsetzt, bleiben die Hände frei.

Platz sparen

Sei es auf einer Messe, beim Transport, oder beim Erwerb von Verkaufsräumen, Platz ist immer teuer.  Wenn das zu präsentierende Produkt sehr groß ist, oder sich der Kauf großer Räumlichkeiten nicht rentiert, kann das Produkt einfach virtuell präsentiert werden. Mit Head-Mounted Displays, wie beispielsweise der Vive, sind den Ausmaßen keine Grenzen mehr gesetzt. Durch innovative Arten der Navigation können ganze Wolkenkratzer auf engstem Raum begangen werden.

Varianten vorführen

Manche Produkte können stark individualisiert werden. Jeder der ein Auto gekauft hat weiß, wie weit das gehen kann. Aber auch nur ein Möbelstück in allen Farbausführungen zu präsentieren, kann in der Realität schnell zu aufwändig werden. Dagegen ist es kein Problem jede Ausführung des Produktes virtuell zu präsentieren. Der Autohersteller Audi, sowie der Möbelmarkt IKEA haben das bereits verstanden und bieten an einigen Orten eine virtuelle Produktpräsentation.

Transport vermeiden

Für manche Unternehmen ist es unmöglich ihr Produkt zum Kunden zu transportieren, für andere nur sehr aufwändig. Mit virtuellen Methoden können sogar Reiseagenturen ihr Produkt bereits vor dem Kauf vorführen.

Ideen verkaufen

In anderen Bereichen wird die Produktion eines Produktes erst nach dem Auftrag begonnen. Hier arbeitet UReality zur Zeit an einer Software, mit der man eine Immobilie noch vor ihrem Bau begehen kann. Zusätzlich können Elemente verändert werden, was zum Beispiel die Wahl des zukünftigen Fußbodens stark vereinfacht.

Änderungen vereinfachen

Wenn ein Produkt verändert wird, müssen normaler Weise alle Präsentationsobjekte erneuert, oder die Abweichung in Kauf genommen werden. Wenn die Präsentation virtuell stattfindet, muss nur ein neuer Datensatz geladen werden. Sollten Die Daten an mehreren Orten benötigt werden, kann man diese zusätzlich in einer Cloud organisieren. Dann muss die Änderung nur ein einziges Mal vorgenommen werden.

Natürlich sollte man nicht vergessen, dass die Technik im Moment noch immer einige Einschränkungen hat. Dazu gehört die Motion Sickness, eine Form der Reisekrankheit, die bei längerer Benutzung von Virtueller Realität auftreten kann. Je nachdem welche Hardware eingesetzt wird, können Sehbehinderte das Medium nur eingeschränkt nutzen und auch haptische Erfahrungen sind nur begrenzt möglich. Trotzdem sind wir überzeugt, dass der richtige Einsatz von Virtual und Augmented Reality, Marketing, insbesondere in der Produktpräsentation stark unterstützen kann.

By | 2018-04-04T14:17:38+00:00 Februar 26th, 2018|Allgemein, Anwendungen, Content|0 Comments

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