Dienstag, 20. März 2018


Augmented Reality: Google öffnet Google Maps für Spielentwickler

#Augmented Reality

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Standortbasierte Augmented Reality Spiele begeistern die Welt. Nach Niantics Megaerfolg sind nun endlich weitere Spiele im Pokemon Go-Stil angekündigt. Duelliere dich mit mächtigen Zauberern in Harry Potter: Wizzards Unite, erforsche lebende Dinosaurier in Jurassic World Alive, werde zum Geisterjäger in Ghostbusters World, oder kämpfe ums Überleben in The Walking Dead: Our World. Wir sind gespannt, was Niantic und Co uns dieses Mal zu bieten haben.

Die für dieses Jahr angekündigten Spiele haben zwei Dinge gemeinsam: Zum einen basieren sie alle auf erfolgreichen Filmen, oder Serien, zum anderen bauen sie auf Google Maps auf. Neben zuverlässigem und aktuellem Kartenmaterial, stehen damit eine ganze Reihe von Metainformationen zur Verfügung. Realität und Spiel können noch enger verschmelzen und den Spieler noch tiefer in ihren Bann ziehen. Und das Beste daran, das kann nun jeder. Google macht ihre Google Maps API öffentlich zugänglich.

Google Maps ist mehr als nur eine weltweite Sammlung geographischer Eigenschaften und Straßennamen. Zusätzlich zum hohen Detailgrad dieser Daten kommen Informationen wie die Form jedes einzelnen Hauses, Erkennen von Einkaufsmöglichkeiten oder öffentlichen Gebäuden, bis hin zur Identifizierung einzelner Orte. So ist es zum Beispiel möglich ein Café in Berlin zu suchen und bekommt zusätzlich die Information, dass dieses Starbucks direkt neben dem Berliner Tor steht und erst in 10 Minuten öffnen wird. Dynamische Informationen, wie Verkehrsaufkommen, Wettervorhersagen oder Bewertungen eröffnen außerdem ganz neue Möglichkeiten.

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All diese Daten zu sammeln und dann aktuell zu halten, ist eine gigantische Aufgabe. Der Zugang zu den Daten von Google Maps macht die Implementierung standortbasierter Spiele für viele Unternehmen überhaupt erst möglich. Tatsächlich ist die Integration der Informationen in eigene Anwendungen sehr einfach. Man kann Karteninformationen laden, visuell anpassen, Marker in der Karte setzen und vieles Mehr. Wenn das Spiel veröffentlicht ist, hilft Google das Spielerverhalten zu analysieren und so die User Experience weiter zu optimieren. Mit all diesen Hilfsmitteln erwarten wir bald viele neue, standortbasierte Augmented Reality Spiele auf dem Markt.