Montag, 26. Juni 2017


Samsung setzt den neusten Trend in den „Next-Generation-Display“ für VR-Brillen

#Virtual Reality

samsung-setzt-den-neusten-trend-in-den-next-generation-display-fuer-vr-brillen.jpg

Soziale Medien berichten immer wieder von Neuheiten der Erfindungen. Auf einer Reddit-Website ist ein Beitrag erschienen, der von einem sogenannten „Krenzo“ veröffentlicht wurde. Die Website ist für registrierte Nutzer. Dort können Sie ihre Inhalte mit der ganzen Welt teilen und Textbeiträge mit positiven- oder negativen Bewertungen hinzufügen.

Der Benutzer Krenzo hatte einige Wochen zuvor die Fachkonferenz Display Week in Los Angeles besucht, auf der Samsung die neusten Screens präsentiert. Ganz besonders fasziniert war er von dem Stand Samsung, der die neusten Technologien vorstellte. Zwei VR-Brillen auf denen man den Unterschied zwischen dem aktuellen Display (460 PPI) und dem neuen Display (858 PPI) erkennt. Die Bilder die vorgestellt wurden stammen aus dem Kinderbuch „Wo ist Walter?“.

Für seinen Beitrag fotografierte er die beiden Displays durch die Linse ab und veröffentlichte diese. Ein beeindruckender Unterschied ist zu erkennen. Die neue vorgestellte Kamera schafft eine dpi-Auflösung von 2.010 x 2.230 Pixel und hat einen 3,5 Zoll OLED-Display mit 858 dpi. Für die Virtual-Reality-Generation ist das 3,5 Zoll OLED-Display marktreif und soll auch demnächst in die VR-Brillen eingebaut werden.

Für die virtuelle Realität ist das 3,5 Zoll OLED-Display ein sicheres Bauteil geworden. Da der Energieverbrauch hier sehr gering ist könnte es vorstellbar sein, dass es sich auch für VR-Mobilgeräte eignen würden. Außerdem zeigt Samsung einen LCD-Bildschirm mit 1,96 Zoll und einer Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel (UHD), das entspricht einer Pixeldichte von 2250 dpi.

Eine VR-Brille zu konstruieren um den Fliegengittereffekt auszuschalten wirft einige Fragen auf, da das Mini-Display in Kombination mit der Linse die Weite des Sichtfelds bestimmt.

OLED-Displays werden mit Mikrolinsen ausgestattet

Die neusten VR-Brillen sind mit Pixeldisplays ausgestattet, die auch hier nur als Brückentechnologien dienen. In Zukunft sollen völlig neue Gerätedesigns mit einer flexiblen Struktur und einem Multi-Fokus-Display erscheinen.

Samsung gibt auf der Display Week einen Einblick in die Zukunft. Es werden Möglichkeiten aufgezeigt, dass es machbar ist, 3D-Bilder ohne eine Brille anzuzeigen. Mit einem sogenannten autostereoskopischen Screen. Samsung selbst nennt ihr vorgestellten Display „Lichtfeld“ oder auch „holografisch“.

Eine Mikrolinse wird vor ein OLED-Display montiert, um das Licht gezielt in dem Raum abgeben zu können. Es entstehen 26 Ansichten bei einer Sichtweite von 30 Grad für den Betrachter. Der Übergang dieser 26 3D-Bilder ist allerdings noch nicht fließend, da bei einer Verschiebung der Perspektive die Darstellung sprunghaft wechselt.

Dehnbare Screens sind für die Zukunft nicht wegzudenken um ein weites Sichtfeld zu ermöglichen

Um ein weites Sichtfeld zu schaffen könnte ein dehnbares OLED-Display eingebaut werden. Dadurch ist es möglich die VR-Brillen attraktiver zu gestalten. Der von Samsung vorgestellte Prototyp hat 9,1 Zoll und kann in mehreren Richtungen gleichzeitig gedehnt werden. Die vorgestellte Demonstration zeigt die Dehnfähigkeit anhand eines Berggipfels mit einer maximalen Dehnung von 1,2cm. Laut Statistik ist hier aber noch deutlich mehr Spielraum vorhanden. Samsung ist der Meinung, dass 12cm und 46cm in zwei Richtungen gleichzeitig möglich sein wird.

Bildquelle